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Mehr Sicherheit, mehr Performance - der neue Internet Explorer 9 von Microsoft!

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Viele Browser? Hohes Risiko!

Eine neue Studie der Experton Group zeigt, dass die richtige Auswahl des Standard-Browsers und die Entscheidung gegen die Verwendung mehrerer, paralleler Browser das Sicherheitsrisiko um den Faktor 6 verringern kann.

Anja Laubstein

Cloud Computing ist dabei, die Welt zu verändern. Und damit verändern sich auch die Ansprüche, die wir an einen Browser stellen. Früher war der Browser ein einfaches Programm zum Surfen oder für die schnelle Internet-Recherche zwischendurch. Heute, getrieben durch die vielen Anwendungen, wie sie bereits in Private und Public Clouds laufen, wird der Browser zur zentralen Anwendung auf den Systemen und damit natürlich auch zum Compliance- und Deployment-Thema für die Unternehmen. Die Studie "Der Browser als IT-Sicherheitsfaktor in Unternehmen" von der Experton Group AG liefert deutliche Ergebnisse zum Thema, welche Browser sich für den Unternehmenseinsatz am besten eignen.

Die richtige Browser-Strategie

Unternehmen sollten den Webbrowser mit in ihre IT-Strategie aufnehmen. Er ist inzwischen die Grundlage für viele geschäftskritische Anwendungen; es empfiehlt sich daher, ihn mit der gleichen Sorgfalt zu behandeln wie andere Applikationen. Insbesondere sollte er gezielt ausgewählt werden, da Statistiken belegen, dass pro Jahr ähnlich viele Schwachstellen in Browsern entdeckt werden wie in den sorgsam ausgewählten und gepflegten Betriebssystemen.

Trotz aller Bemühungen der Hersteller haben die letzten Jahre gezeigt, dass der Browser nach wie vor eine verletzbare Anwendung ist. Alle Browser weisen Schwachstellen in verschiedenen Ausprägungen auf. Die Experton Group hat unterschiedliche Datenquellen der führenden Sicherheitsdienstleister wie SecurityFocus ausgewertet, um ein umfassendes Bild über die Verwundbarkeit der einzelnen Browser erstellen zu können (siehe die Grafik auf der Seite). Aus pragmatischen Gründen wurde die Auswertung der Bugs ohne Gewichtung vorgenommen.

Es wurden dabei die verbreiteten Browser betrachtet:

  • Internet Explorer 6, 7 und 8
  • Firefox (alle Versionen)
  • Chrome
  • und Safari (for Windows)

Der aktuelle Internet Explorer 9 wurde nicht mit in die Untersuchung aufgenommen, da er zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Untersuchung noch nicht lange genug verfügbar war. Es gab erst ein Sicherheits-Update für diesen Browser (Stand: Juni 2011), so dass ein Vergleich mit den bereits etablierten Anwendungen hinken würde. Interessant ist hierbei, dass alle seit Erscheinen der finalen Version der Microsoft Software für den Internet Explorer veröffentlichten Sicherheits-Updates die Schwachstellen der Vorgängerversionen beseitigt haben. Keiner der entdeckten Bugs betraf den Internet Explorer 9. Hieraus lässt sich ableiten, dass neuere Hauptversionen einer Anwendung zumindest für einen gewissen Zeitraum ein kleineres Sicherheitsrisiko darstellen.

Im untersuchten Zeitraum fanden sich im Internet Explorer 8 und in Safari die wenigsten Schwachstellen. Der Internet Explorer 6 weist dagegen mit einer mehr als doppelt so großen Anzahl an Lücken eine deutlich geringere Sicherheit auf als der Internet Explorer 8. Dies ist allerdings bei Weitem nicht das schlechteste Ergebnis. In den Firefox-Varianten wurden im Vergleich zum inzwischen knapp zehn Jahre alten Internet Explorer 6 ca. 50 Prozent mehr Sicherheitslücken entdeckt. Google Chrome weist darüber hinaus erkennbar häufiger Schwachstellen auf als Internet Explorer 7 und 8.

Diese Statistik zeigt in Kombination mit den von der Experton Group durchgeführten Analysen, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen durch den Einsatz der von ihnen verwendeten Browser große Sicherheitsrisiken eingehen: So setzt ein Viertel der Befragten auf Firefox und immerhin 31 Prozent haben noch den in die Jahre gekommenen Internet Explorer 6 als Standard-Browser.

Internet Explorer 9 bietet mehr Sicherheit

Der neue IE9 von Microsoft bringt privaten Nutzern und Unternehmen tatsächlich viele Vorteile. Einer der wichtigsten dürfte die Sicherheit sein, die im Unternehmen eine viel größere Rolle spielt als zu Hause. Der IE9 hat mehr Sicherheits-Features an Bord als jede andere Version des Internet Explorer. Mit ausgeklügelten Mechanismen wie Tracking-Schutz, SmartScreen-Filter, ActiveX-Bremse und InPrivate-Modus ist er exzellent gegen aktuelle Bedrohungen aufgestellt. Der IE9 erkennt die Bedrohung schon, bevor die Firewall reagiert. So ist der Angriff abgewendet, bevor er das Unternehmen überhaupt erreicht. Wichtig im Unternehmenseinsatz bzw. für das Deployment: Der Administrator kann die Sicherheitseinstellungen des Internet Explorer sauber vorkonfigurieren, der Anwender muss sich nicht mehr mit solchen Details beschäftigen. Dadurch werden die Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen eingehalten, was die Sicherheit der IT nochmals erhöht.

Höheres Tempo

Die Experton Group hat unterschiedliche Datenquellen der führenden Sicherheitsdienstleister ausgewertet.

Dem Internet Explorer wurde in der Vergangenheit immer wieder ein zu niedriges Surftempo angekreidet. Chrome und Firefox waren die schnelleren Alternativen. Mit dem IE9 soll sich das Blatt wenden, denn er ist mindestens genauso schnell wie seine Konkurrenten. Der Vorteil für Unternehmen: Eine schnelle IT sorgt für hohe Produktivität. Die neu gestaltete Oberfläche konzentriert sich auf das Wesentliche, und das sind die Web-Inhalte. Jeglicher optische Ballast wurde über Bord geworfen und die wenigen Bedienelemente ermöglichen eine intuitive Bedienung.

Schnelle Installation

Die Installation des Intenet Explorer 9 geht schneller vonstatten als beim IE sonst üblich. Der Grund: In Vista und Windows 7 ist schon eine gute Portion IE vorinstalliert, jede IE9-Installation ist quasi nur ein "Update". Auf Wunsch kann man den Browser auch recht einfach in ein Windows-7-Image einbauen. Der IE9 betrifft sogar die rund 1500 Gruppenrichtlinien des Vorgängers: So kann der Administrator per Richtlinie verhindern, dass Nutzer Sicherheits-Features wie den SmartScreen-Filter ausschalten oder Tracking-Protection-Listen voreinstellen.

Hier geht es zur Experton Studie ...



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